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Vom Sicherheitsmonitoring zur Strategie: Der Wandel hin zu proaktiven Handelsabläufen

Woman paying with her phone

"Wir haben jede Menge Daten. Uns fehlen nur die Antworten."

Diesen Satz hören wir häufig von Führungskräften im Einzelhandel. Er bringt eine grundlegende Herausforderung des modernen Handels auf den Punkt: Filialen erzeugen enorme Mengen an Informationen durch Kameras, Sensoren, Zutrittskontrollsysteme und andere betriebliche Technologien. Dennoch bleiben diese Daten oft auf isolierte Systeme verteilt und ihr Potenzial wird dadurch nur eingeschränkt genutzt.

Kameras werden typischerweise für Sicherheitszwecke eingesetzt, Sensoren zur Zustandsüberwachung und Zutrittskontrollsysteme zur Verwaltung gesicherter Bereiche. Obwohl diese Systeme ihre jeweiligen Aufgaben zuverlässig erfüllen, können sie deutlich mehr Mehrwert schaffen, wenn sie über eine gemeinsame Plattform miteinander verbunden werden.

Der Wandel vom Sicherheitsmonitoring hin zu einer strategischen Nutzung von Daten bedeutet nicht, noch mehr Daten zu sammeln. Vielmehr geht es darum, die bereits in Filialen und Lagern eingesetzten Systeme miteinander zu vernetzen und ihre Daten in verwertbare Erkenntnisse umzuwandeln.

Wie das von Axis Communications unterstützte IDC Spotlight Paper Smarter Retail: Multiplying ROI with Connected Intelligence hervorhebt, können vernetzte intelligente Netzwerklösungen Einzelhändlern dabei helfen, Betriebsabläufe in Echtzeit zu überblicken, schneller auf Ereignisse zu reagieren und Erkenntnisse zu gewinnen, die die Performance langfristig verbessern.

Einzelhändler verfügen bereits über einen bedeutenden, oft ungenutzten Vermögenswert: die Daten, die ihre bestehende Infrastruktur täglich erzeugt.

Eine klassische Videoaufzeichnung dokumentiert, was geschehen ist. Werden Videodaten jedoch mit KI-gestützten Analysen, Audio, Zutrittskontrolle und IoT-Daten kombiniert, können sie auch Echtzeitreaktionen und proaktive Entscheidungen unterstützen. Vernetzte Intelligenz kann Einzelhändlern beispielsweise dabei helfen:

  • Vom reaktiven zum proaktiven Betrieb überzugehen: Verlustprävention und Sicherheitsmanagement in Echtzeit ermöglichen es Mitarbeitenden, auf Vorfälle unmittelbar zu reagieren und potenzielle kriminelle Aktivitäten frühzeitig abzuschrecken.
  • Die Filialleistung zu verbessern: Erkenntnisse zu Kundenfrequenzen und Warenplatzierungen helfen dabei, Ladenlayouts zu optimieren, Out-of-Stock-Situationen zu reduzieren und die Warenverfügbarkeit im Regal zu verbessern.
  • Die betriebliche Effizienz zu steigern: Intelligente Sensorik und vernetzte Daten unterstützen Einzelhändler dabei, die Effizienz ihrer Mitarbeitenden zu erhöhen und den Energieverbrauch zu senken.
  • Das Kundenerlebnis zu verbessern: Einblicke in Produktverfügbarkeit, Kundenströme und Wartezeiten helfen dabei, Servicequalität und Kundenzufriedenheit zu steigern.

Der Einsatz vernetzter Intelligenz bedeutet nicht zwangsläufig, dass Einzelhändler ihre bestehende Technologie vollständig ersetzen müssen. Plattformen auf Basis offener Standards ermöglichen die Integration vorhandener Systeme, die Anpassung an veränderte Anforderungen und eine skalierbare Weiterentwicklung entlang des Unternehmenswachstums.

Durch die Vernetzung von Video, Audio, Zutrittskontrolle und IoT-Sensoren mit KI-gestützten Analysen können Einzelhändler den Nutzen ihrer Sicherheitsinfrastruktur weit über die klassische Verlustprävention hinaus erweitern. Filialverantwortliche erhalten intelligente Benachrichtigungen, die gezielt auf Handlungsbedarf hinweisen, anstatt sich ausschließlich auf manuelle Beobachtung oder die nachträgliche Auswertung von Aufzeichnungen verlassen zu müssen.

Traditionell wurde der Return on Investment eines Kamerasystems vor allem daran gemessen, welche Verluste dadurch verhindert werden konnten. Vernetzte Intelligenz erweitert diese Perspektive, indem sie zeigt, wie eine Netzwerk-Infrastruktur zusätzlichen geschäftlichen Nutzen schaffen kann, unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Operative Effizienz: Optimierung von Prozessen und Senkung von Kosten durch vernetzte Daten und Automatisierung.
  • Kundenerlebnis: Verbesserung von Warenverfügbarkeit, Ladenlayout, Wartezeiten und Servicequalität.
  • Sicherheit und Verlustprävention: Erkennung von Vorfällen in Echtzeit sowie Reduzierung von Diebstahl, Betrug und sicherheitsbezogenen Kosten.
  • Nachhaltiger Betrieb: Nutzung von Belegungs- und Sensordaten zur Unterstützung eines effizienteren Energiemanagements.
  • Geschäftliche Resilienz: Schaffung der Transparenz und Agilität, die erforderlich sind, um auf veränderte Marktbedingungen im Einzelhandel reagieren zu können.

Die Daten, die zur Bewältigung vieler aktueller Herausforderungen im Einzelhandel benötigt werden, sind in Filialen und Lagern bereits vorhanden. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diese Daten zugänglich, vernetzt und nutzbar zu machen.

Wenn Infrastruktur als vernetztes Gesamtsystem funktioniert, gehen Einzelhändler über die reine Datenerfassung hinaus. Sie können Echtzeitinformationen nutzen, um wirksamer zu reagieren, Abläufe zu optimieren und neue Potenziale für geschäftlichen Mehrwert zu erschließen.

Lesen Sie Smarter Retail: Multiplying ROI with Connected Intelligence, um zu erfahren, wie vernetzte intelligente Netzwerklösungen Einzelhändlern dabei helfen können, reaktionsfähigere, effizientere und resilientere Betriebsabläufe aufzubauen. IDC Spotlight, unterstützt von Axis Communications, „Smarter Retail: Multiplying ROI with Connected Intelligence“, Dok. Nr. EUR154585426, Juni 2026.

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Louise Hobroh

Louise Hobroh ist Global Marketing Manager for Retail bei Axis Communications und bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Marketing- und Kommunikationsführung mit. Sie ist spezialisiert auf B2B-Marketingstrategie, Vertriebsförderung und die Umsetzung von Einzelhandelstechnologie in überzeugenden Kundenmehrwert für multinationale Unternehmen. Louise hat einen Master of Science in Wirtschaftsingenieurwesen und Industriemanagement.

Louise Hobroh, Global Enterprise Segment Marketing Manager